Projekt

Festivalsaison 2025

Fotografien aus meiner Festivalsaison 2025 in der Schweiz, einem wechselhafteren Jahr, das durch neue Kundschaft, neues Equipment, einige analoge Experimente und eine schnellere Bereitstellung von Bildern während der Events geprägt war.

Typ
Gallery
Ort
Schweiz
Projekt
2025
Veröffentlicht
14. August 2026

Die Saison 2025 begann für mich eigentlich schon Ende 2024. Gegen Ende 2024 erhielt ich einige Aufträge vom Zürcher Kaufleuten, und diese Zusammenarbeit setzte sich Anfang 2025 fort. Dort zu arbeiten, fühlte sich für mich wie ein weiterer Schritt nach vorne an, vor allem weil das Kaufleuten seit Langem ein fester Bestandteil der Zürcher Kultur- und Nachtlebenszene ist.

Die Zusammenarbeit beschränkte sich hauptsächlich auf den Anfang des Jahres. Später, genau zu der Zeit, als die Festivalsaison richtig losging, machte ich mich auf den Weg, den Jakobsweg zu gehen: eines der grössten Abenteuer meines Lebens. Ich habe deshalb einige Events im Mai verpasst, und als ich zurückkam, dauerte es eine Weile, bis ich wieder im Rhythmus der Festivalfotografie war. Damit hatte ich im Vorfeld auch gerechnet, weshalb ich ohne sonderlich grosse Erwartungen in die Saison ging. Eigentlich wollte ich einfach dort weitermachen, wo ich 2024 aufgehört hatte.

Technisch gesehen gab es diesmal keine grosse Veränderung an meiner Ausrüstung. Als Experiment fing ich jedoch an, dieses Jahr auch eine analoge Kamera zu Festivals mitzunehmen. Die Resultate lassen zwar noch einiges an Luft nach oben, aber ich möchte diesen Weg in Zukunft weiterverfolgen.

Eine grössere Änderung war die Art und Weise, wie ich während eines Events für Kunden gearbeitet habe. Bis dahin hatte ich eigentlich nie fertige Fotografien abgeliefert, während ich noch vor Ort war. 2025 habe ich gemerkt, wie nützlich es für Kunden sein kann, gute Bilder zu haben, die sie direkt auf Social Media teilen können. Also fing ich an, vor Ort einige Bilder auszuwählen und rasch zu bearbeiten.

Das macht einen ohnehin schon intensiven Job spürbar noch intensiver, weil ich plötzlich gleichzeitig fotografiere, auswähle und editiere. Aber ich habe das Gefühl, dass es die Qualität des Services, den ich anbieten konnte, deutlich verbessert hat.

Alles in allem war 2025 für mich wesentlich unbeständiger als die ersten beiden Saisons. Es gab Events, bei denen ich sehr glücklich und zufrieden mit meiner Arbeit nach Hause ging, und andere, bei denen ich fast das Gegenteil empfand. Seltsamerweise schien das nur selten damit zusammenzuhängen, wie zufrieden der Kunde war.

Diese Galerie ist eine Sammlung von Fotografien aus der Festivalsaison 2025.

Hinter der Kamera

Dávid Hosszú

Monochromes Studio-Porträt eines Mannes mit Bart und zum Dutt gebundenem Haar vor schlichtem Hintergrund, der nach unten blickt.

Langzeitprojekte betrachte ich als offene Studien zu Identität, Ort und menschlicher Erfahrung. Mich interessieren die Muster, die wir teilen, und die Details, die uns einzigartig machen, die Art und Weise, wie Mimik, Haltung, Umgebung und Bewegung Teile unserer Geschichten erzählen.

Meine Arbeit verbindet Beobachtung, technisches Experimentieren und ein echtes Interesse an den Menschen und Kontexten, die ich fotografiere. Ob ich Porträts mache oder mich der Welt um mich herum widme, ich versuche, Bilder zu schaffen, die sowohl ästhetisch raffiniert als auch mit einfachen Fragen verbunden sind, die komplexe Antworten bergen: Woher kommen wir? Wie formen wir uns gegenseitig? Und welche Spuren hinterlassen wir?

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