Projekt

Festivalsaison 2024

Fotografien aus meiner Festivalsaison 2024 in der Schweiz: einem Jahr, in dem ich mich sowohl technisch als auch fotografisch weiterentwickeln wollte und gleichzeitig mehr und grössere Aufträge übernahm.

Typ
Gallery
Ort
Schweiz
Projekt
2024
Veröffentlicht
12. August 2026

2024 wollte ich die Festivalfotografie etwas ernsthafter angehen und die Qualität meiner Arbeit in jeder Hinsicht verbessern.

Ein Teil davon war technischer Natur. Ich fing an, ein Fisheye-Objektiv zu nutzen, experimentierte mehr mit verschiedenen Kamera- und Blitzeinstellungen und versuchte generell besser zu verstehen, was unter schwierigen Festivalbedingungen funktioniert. Mir war aber auch wichtig, dass die Bilder selbst vielseitiger und durchdachter wurden und nicht nur technisch sauberer.

Ausserdem erhielt ich in jenem Jahr vermehrt Anfragen für Eventfotografie, worüber ich mich sehr gefreut habe. Es tat gut zu spüren, dass die Leute mir ihre Aufträge anvertrauten, und die Möglichkeit, bekannte DJs und Performer zu fotografieren, fühlte sich wie ein weiterer kleiner Schritt nach vorne an.

Gegen Ende der Saison sah ich, dass ich mich verbessert hatte. Gleichzeitig war ich immer noch nicht rundum zufrieden mit der Arbeit, was ich mit der Zeit als ganz normalen Teil des Lernprozesses begriff. Jede Verbesserung führte im Grunde nur dazu, dass mir der nächste Punkt auffiel, an dem ich arbeiten wollte.

Um diese Zeit bereitete ich mich bereits auf meinen Camino im kommenden Jahr vor, weshalb die Festivalfotografie langsam etwas in den Hintergrund rückte. Ich schmiedete keine grossen Pläne für die Saison 2025 und wusste, dass meine Aufmerksamkeit vorerst wohl woanders liegen würde.

Diese Galerie ist eine Sammlung von Fotografien aus dieser Festivalsaison 2024.

Hinter der Kamera

Dávid Hosszú

Monochromes Studio-Porträt eines Mannes mit Bart und zum Dutt gebundenem Haar vor schlichtem Hintergrund, der nach unten blickt.

Langzeitprojekte betrachte ich als offene Studien zu Identität, Ort und menschlicher Erfahrung. Mich interessieren die Muster, die wir teilen, und die Details, die uns einzigartig machen, die Art und Weise, wie Mimik, Haltung, Umgebung und Bewegung Teile unserer Geschichten erzählen.

Meine Arbeit verbindet Beobachtung, technisches Experimentieren und ein echtes Interesse an den Menschen und Kontexten, die ich fotografiere. Ob ich Porträts mache oder mich der Welt um mich herum widme, ich versuche, Bilder zu schaffen, die sowohl ästhetisch raffiniert als auch mit einfachen Fragen verbunden sind, die komplexe Antworten bergen: Woher kommen wir? Wie formen wir uns gegenseitig? Und welche Spuren hinterlassen wir?

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