Ansicht des Parlamentsgebäudes in Vaduz mit einer dreieckigen Ziegelstruktur, die durch eine Glasfassade mit einem geschwungenen Flügel verbunden ist.
Ein gepflasterter Ziegelweg führt zu einer Holztür an einer hellen Ziegelfassade, umgeben von grauem Schotter.
Nahaufnahme eines modernen Backsteingebäudes mit steilem Ziegeldach und einer Glasfassade, die andere Gebäude spiegelt.
Vertikale Ziegelpfeiler wechseln sich an einer Gebäudefassade mit zurückgesetzten Fenstern und Metallgeländern ab.
Froschperspektive auf ein hohes, steil geneigtes Backsteingebäude mit quadratischen Öffnungen und einem Ziegeldachbereich vor bedecktem Himmel.
Helle Ziegelsteinfassade des Landtagsgebäudes in Vaduz mit scharfen geometrischen Winkeln, hohen vertikalen Säulen und einem dunklen, gitterartigen Fensterbereich.
Froschperspektive auf eine moderne Backsteinfassade mit vertikalen Pfeilern und eingelassenen Fenstern vor blauen Himmel.
Ansicht des Vaduzer Parlamentsgebäudes in der Dämmerung, mit einem großen Glasverbindungsgang zwischen Ziegelbauten und warmer Innenbeleuchtung.
Eine detailreiche Fassade zeigt ein geometrisches Raster aus gestapelten Ziegeln und horizontalen Lamellen, wobei warmes Licht aus den Innenfenstern scheint.
Beleuchtete Backsteinfassade und gepflasterter Boden des Landtagsgebäudes in Vaduz mit der Aufschrift Landtag des Fürstentums Liechtenstein an der Wand.

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Gebäude

Das Parlamentsgebäude Vaduz

Eine Untersuchung des Parlamentsgebäudes in Vaduz durch Geometrie, Wiederholung, Material und Licht.

Typ
Gallery
Ort
Vaduz, Liechtenstein
Projekt
2022
Veröffentlicht
10. August 2026

Das Regierungsgebäude in Vaduz.

Wiederkehrende Ziegeloberflächen, schmale Öffnungen, harte Winkel und lange vertikale Rhythmen gliedern den Bau in eine Abfolge von Formen, Flächen und räumlichen Beziehungen.

Mit dem wechselnden Licht wandelt sich auch die zurückhaltende Geometrie der Architektur. Hinter der strengen Fassade tritt ein warmes Innenlicht hervor und erzeugt einen Kontrast zwischen den massiven, fast abstrakten Oberflächen des Gebäudes und den dahinter verborgenen Räumen.

Die Serie entstand ursprünglich im Rahmen einer fotografischen Ausbildung zum Thema Raumdarstellung.

Über das Gebäude

Das Landtagsgebäude in Vaduz ist seit 2008 der Sitz des liechtensteinischen Parlaments. Es liegt am Peter-Kaiser-Platz im Zentrum der Stadt und bildet zusammen mit dem Regierungsgebäude und dem angrenzenden Archivgebäude das Regierungsviertel. Entworfen wurde das Gebäude vom deutschen Architekten Hansjörg Göritz aus Hannover. Sein Projekt ging aus einem internationalen Architekturwettbewerb hervor, der 2001 abgeschlossen wurde. Die Ausführungsplanung und die örtliche Bauleitung übernahm der Schaaner Architekt Florin Frick. Der Gebäudekomplex besteht aus zwei Hauptteilen: dem „Hohen Haus“ mit dem Plenarsaal und dem „Langen Haus“, in dem sich Büros, Sitzungsräume, die Bibliothek und weitere Räume des Landtags befinden. Zusammen mit dem Peter-Kaiser-Platz bilden die beiden Gebäude ein einheitliches architektonisches Ensemble.

Besonders auffällig ist die konsequente Verwendung von ockerfarbenem Klinker. Für den gesamten Gebäudekomplex wurden rund 1,1 Millionen Ziegel verwendet. Die klaren geometrischen Formen, die steilen Dächer und die einheitliche Materialwahl verleihen dem Gebäude einen markanten und zugleich zurückhaltenden Charakter. Der Klinker prägt nicht nur die Fassaden, sondern wird auch im Inneren konsequent eingesetzt und schafft dadurch eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum. Im Jahr 2010 erhielt das Projekt den ersten Preis des Wienerberger Brick Award. Das Landtagsgebäude ist außerdem Teil einer größeren städtebaulichen Entwicklung im Zentrum von Vaduz. Gemeinsam mit dem Regierungsgebäude, dem Archivgebäude und dem Peter-Kaiser-Platz bildet es das heutige Regierungsviertel.

Quellen:
https://www.landtag.li/landtagsgebaeude/22217
https://www.landtag.li/landtagsgebaeude/22226

Hinter der Kamera

Dávid Hosszú

Monochromes Studio-Porträt eines Mannes mit Bart und zum Dutt gebundenem Haar vor schlichtem Hintergrund, der nach unten blickt.

Langzeitprojekte betrachte ich als offene Studien zu Identität, Ort und menschlicher Erfahrung. Mich interessieren die Muster, die wir teilen, und die Details, die uns einzigartig machen, die Art und Weise, wie Mimik, Haltung, Umgebung und Bewegung Teile unserer Geschichten erzählen.

Meine Arbeit verbindet Beobachtung, technisches Experimentieren und ein echtes Interesse an den Menschen und Kontexten, die ich fotografiere. Ob ich Porträts mache oder mich der Welt um mich herum widme, ich versuche, Bilder zu schaffen, die sowohl ästhetisch raffiniert als auch mit einfachen Fragen verbunden sind, die komplexe Antworten bergen: Woher kommen wir? Wie formen wir uns gegenseitig? Und welche Spuren hinterlassen wir?

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